Vita


Ich wurde 1970  in Teheran (Iran) geboren. Mit sechzehn Jahren emigrierte ich nach Wien. Nach der Matura studierte ich Jazzklavier und bin bis heute als Berufsmusiker tätig.

Schon immer war ich ein ambitionierter Hobbyfotograf, im Jahr 2010 fing ich auch an, mich intensiver mit der Fotografie und deren Teilbereichen zu beschäftigen. Auf autodidaktischem Weg und durch Workshops eignete ich mir Wissen an, das ich seitdem mit großer Freude in die Praxis umsetze.

Seit 2012 arbeite ich als Presse-Fotograf in Wien und bin Mitglied der Wirtschaftskammer (WKO). Zu meinen Kunden zählen Künstler, Klein- und Mittelbetriebe, Unternehmer sowie Selbständige.

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„Your Business Is My Business.“

 

Bilder spielen im Geschäftsalltag eine enorm wichtige Rolle. Wir kaufen und verkaufen damit Produkte und Dienstleistungen. Davon ist nicht einmal die Kunst- und Kulturindustrie ausgenommen. Ein Urlaub wird gebucht, weil die Bilder vom Reiseziel gewisse Assoziationen hervorrufen.

Webseiten können nur dann Besucher animieren,  wenn Fotos und nicht Worte zu ihnen sprechen. Die Tatsache, dass Sie jetzt gerade diese Zeilen lesen, ist ein Beweis dafür.

Ich sehe mich als Fotograf im Auftrag meiner Kunden – egal, ob Künstler oder Unternehmer, ihre Botschaft an ihre Zielgruppe weiterzugeben.

„Wohin geht die Reise?“

 

Die Fotografie ist eine Reise, meine Kamera ist hier nur ein Fortbewegungsmittel, das mich sicher und schnell zu meinem Ziel bringt. Die Frage, die ich mir zuerst stelle ist: wohin? Und dann: wie?

Die technischen Errungenschaften unserer Zeit lenken uns oft in eine Richtung, in die wir vielleicht gar nicht wollten. Wir tun oft Dinge nur deshalb, weil es technisch möglich ist.

Als Fotograf möchte ich natürlich die Richtung angeben, das setzt wiederum ein fundiertes Know how und die totale Beherrschung der Maschine voraus.

Ich arbeite zur Zeit mit:

Kameras: Canon 5d Mark II (Vollformat), Fujifilm X100s, Canon 500d (Backup), 2x Blackrapids

Objektive: Canon 135mm/F2 L, Canon 85mm/F1.8, Canon 24-70/F2.8 L, Canon 50mm/1.8 II

Licht: 3 Speedlights (Canon, Youngnuo), 4x Pixel King ETTL Transmitter, 2x Youngnuo Transmitter

Lichtmesser: Sekonic Litemaster Pro L-478D

Zubehör: Walimex Lichtstativ, 210×180 Hintergrund, 1x Beautydish, 3x Schirme, 1x California Sunbounce, Rouge Gels

Stative: Feisol mit Feisolkugelkopf

Weiters arbeite ich bei Bedarf mit Elinchrom Studioblitze, Softboxes, Canon 24mm/2.8 II

„The difference between a man and a boy, is the price of the toy.“ 🙂

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Paul Watzlawick

Und so wie ein Mensch mit dem Fotografen und seiner Kamera non-verbal kommuniziert, so tut er dies später auch mit dem Betrachter seines Bildes. Genau aus diesem Grund ist die Kommunikation während eines Shootings von großer Bedeutung und hat einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis.

Die meisten von uns, die nicht täglich beruflich vor der Kamera stehen, haben die Angewohnheit, sich zu verstellen, sobald ein Objektiv auf sie gerichtet ist. Das ist eine fast natürliche Reaktion, die aber leider dazu führt, dass wir uns verspannen und Dinge tun, die wir im normalen Leben nicht tun. Wir möchten alle unsere Schwächen kaschieren, unsere Stärken hervorheben, kurz: einfach „gut aussehen“.

Etwas gut aussehen zu lassen, sehe ich als meine Hauptaufgabe als Fotograf und gleichzeitig möchte ich dem Betrachter der Bilder auch eine bestimmte Botschaft übermitteln.

 

„Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf.“

Aristoteles

Kunst kommt von Können, heißt es. Viele Künstler meinen aber, Kunst kommt von Nicht-Anders-Können. Wie dem auch sei. Am Ende muss ich mich als Fotograf für einen Weg und gegen alle anderen Möglichkeiten entscheiden.

Henri Cartier-Bresson hat fast alle seine Bilder mit einem Objektiv (50mm) geschossen und hat sich freiwillig – bewusst – eingeschränkt.

Ja, sich einschränken bedeutet, einen Weg finden. Das tue ich, wenn ich mich für ein Objektiv entscheide, die Belichtung einstelle, fokussiere und mich entschließe, zu einem bestimmten Zeitpunkt abzudrücken. Ich entscheide mich für einen Moment und gegen das Davor und Danach.

Früher habe ich mir überlegt, welche Fotos ich machen werde, wenn ich in Paris bin. Heute überlege ich, welche Bilder ich dort bestimmt nicht machen werde. Ich werde sicher nicht den Eiffelturm in Hochformat mit blauem Himmel im Hintergrund fotografieren. Lieber gehe ich in ein Café. Vielleicht sehe und erlebe ich dort etwas, sodass dort eine Aufnahme entsteht, die auch etwas von mir preisgibt.